Immanuel Kant

Gedenktafel Immanuel Kant

Gedenktafel Immanuel Kant

Einer der großen Denker des 18. Jahrhunderts, der deutsche Philosoph Immanuel Kant, wurde in Königsberg geboren. Gerne schmückt sich die Stadt mit seinem Namen.

Kant, der 1724 in Königsberg geboren wurde, studierte und lehrte an der Königsberger Albertina. Er starb im Alter von 80 Jahren 1804 in Königsberg und wurde im sogenannten Professorengewölbe an der Nordseite des Königsberger Doms begraben. Der Grabstätte soll es zu verdanken sein, dass die Kriegsruinen des Königsberger Doms nicht abgerissen wurden. Das Grab Kants wird traditionell gerne von Brautpaaren besucht.

Das 1864 in Königsberg aufgestellte Kant-Denkmal ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwunden. In den Kriegswirren wurde es zum Schutz auf den Familiensitz der Gräfin zu Dönhoff in Friedrichstein nahe Königsberg verlegt. Nach dem Krieg war es jedoch verschwunden. Unter anderem auf Initiative von Marion Gräfin Dönhoff wurde eine Nachbildung in den 1990er-Jahren vor der Universität in Kaliningrad aufgestellt.